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LesenIch bin ein ausgesprochener Bücherwurm und gehöre zu den Menschen, die auch nach dem vierten Ikea-Besuch nicht genügend Regalplatz für alle Bücher haben. Hier kann man einen Blick in mein Bücher- und DVD-Regal (bzw. dessen virtuelles Äquivalent - in Wirklichkeit sind es mindestens vier Regale) werfen: Der Zugang zum Bücherregal ist eingeschränkt. Benutzername ist "guest". Das Passwort bekommen ausgewählte Personen von mir. Wer glaubt dazuzugehören (in der Regel bedeutet das, mich persönlich zu kennen), fragt mich einfach danach. Für alle anderen gibt es als Trostpreis in dem Kasten rechts eine zufällige Auswahl daraus. |
| Matt Ruff: Fool on the Hill | |
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Das von fantastischen Einfällen übersprudelnde Buch spielt an
einer Uni, wie sie sich wahrscheinlich viele
Studenten wünschen. Es erzählt, wie ein Geschichtenerzähler ohne
Papier schreibt, Kobolde sich gegen intelligente Ratten verteidigen müssen
und ein Hund und eine Katze sich auf die Suche nach dem Himmel machen. Das
allerbeste an Ruffs Werk sind die Figuren, von denen einem jede ans Herz
wachsen kann. Ein "Sommernachtstraum für Freunde der Hobbits", meint der Klappentext. Einfach ein wunderschön verträumtes Buch. Auch zu empfehlen: "Set this House in Order" vom selben Autor |
| Adam Langer: Crossing California/The Washington Story | |
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Auch diese beiden Bände leben von der Darstellung ihrer Protagonisten. Im
Gegensatz zu Fool on the Hill spielt die Geschichte jedoch in einer viel
realeren Welt: Dem Chicago der späten 70er und frühen 80er Jahre. Historische Ereignisse wie die Wahl des ersten afroamerikanischen Bürgermeisters von Chicago bilden den Hintergrund für die Biographien der Figuren aus den unterschiedlichsten sozialen und ethnischen Milieus. |
| Jostein Gaarder: Das Kartengeheimnis | |
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Ein Junge fährt mit seinem Vater durch Europa auf der Suche nach seiner Mutter,
die sich nicht selbst findet. Verfolgt von einem Joker, der den Fantasien eines
seiner Vorfahren entsprungen ist und jetzt durch die Welt zieht, um Leuten die
Augen zu öffnen. Ein spannender Roman und - wie sein bekannterer Nachfolger
Sofies Welt - ein kleiner Streifzug durch die Philosophie. Auch zu empfehlen: "Der Geschichtenverkäufer" vom selben Autor |
| Tad Williams: Otherland | |
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Otherland wurde als Nachfolger von Tolkiens Herr der Ringe gefeiert. Tatsächlich
weisen die beiden Werke einige Parallelen auf. Im Gegensatz zum Herr der Ringe spielt Otherland
jedoch in der realen Welt - wenn auch zwei oder drei Jahrzehnte in der Zukunft.
Wohl auch aus diesem Grund ist der Schluß deutlich schwächer, da sich die
Handlungsstränge nicht so einfach zusammenfügen und auflösen lassen, wie bei Tolkien. Zudem ist viel Durchhaltevermögen nötig - zusammen umfassen die vier Bände in der deutschen Übersetzung mehr als 3500 Seiten. Auch zu empfehlen: Der Katzenroman "Tailchaser's Song" vom selben Autor (ich habe das Original leider nicht gelesen, die deutsche Übersetzung "Traumjäger und Goldpfote" ist aber auf jeden Fall gut) |
| Jurij Tschernjak, Robert Rose: Die Hühnchen von Minsk. Und 99 andere hübsche Probleme) | |
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Ich liebe russische Rätselbücher! Diese hier hat es mir ganz besonders angetan. Nicht
nur weil hier eben nicht die zwanzig immergleichen altbekannten Rätsel nochmal ausgetreten
werden, sondern auch weil die Autoren es schaffen, selbst die aberwitzigsten mathematischen und
physikalischen Problemstellungen irgendwie im Alltag zu verankern. Eine herausragende Rolle spielen dabei
sowjetische Bürokraten...
Auch zu empfehlen: "Fifty Challenging Problems in Probability" von Frederick Mosteller sowie "Spottdrosseln und Metavögel" von Raymond Smullyan |
| Simon Singh: Fermats letzter Satz | |
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Viele werden dieses Buch schon kennen. Ich finde es besonders gut geeignet, um akute
Frustrationsphasen im Studium zu überstehen. Das Buch zeigt, was Mathematik eigentlich
ausmacht und erinnert mich daran, warum ich ursprünglich dieses Fach so mögen
gelernt habe.
Auch zu empfehlen: "Geheime Botschaften" vom selben Autor (besonders das Kapitel über die Enigma) |
| Jim Davis: Garfield | |
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Seit dem 19. Juni 1978 hat Jim Davis über 10.000 Comic-Strips mit dem
Lasagne-vertilgenden Kater gezeichnet - für jeden Tag einen.
Mit Treffsicherheit und viel Witz nimmt Garfield seither seinen
vertrottelten Besitzer Jon, den Hund Odie sowie oft auch den Leser selbst
aufs Korn. Sehr empfehlenswert auch im englischen Original. Als solches sind die Comics übrigens alle unter http://www.garfield.com/comics/comics_todays.html
abrufbar. Seit Band 35 gibt es überhaupt keine deutsche Übersetzung mehr (was nicht
so besonders traurig ist, denn ich fand die Übersetzungen oft nur mäßig gut).
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